• Ich liebe meinen Rücken

Gesundheits-Blog

Frühlingsfit – Nur nicht übertreiben

Wenn es draußen wärmer und heller wird, zieht es uns fast unwillkürlich vor die Tür. Die Freude an der Bewegung in frischer Luft kehrt zurück, der Zwiebel-Look gegen Erfrierungen kann bereits gut und gern ein paar Schichten entbehren. Also raus in die Natur und sich bewegen. Die frühlingshaften Sonnenstrahlen bringen nicht nur Glückshormone hervor, sondern kurbeln auch die Produktion des knochenstärkenden Vitamins D an. Sonnenstrahlen tun auch der Seele gut und das Gehirn schüttet Gute-Laune-Stoffe aus.

Vielfach lautet die Devise: Winterspeck weg – sportliche Form zurück! Ehrgeiz und gute Vorsätze in Ehren, nur bitte nicht übertreiben! Fangen Sie langsam an und erwarten Sie keine Wunder. Ein überstürzter Trainingsstart birgt ein nicht geringes Überlastungs- und Verletzungsrisiko und endet nicht selten in einer Zwangspause.

Beginnen Sie mit ein paar ausgedehnten Spaziergängen. Die sollten Sie nur so weit anstrengen, dass Sie sich ohne zu schnaufen unterhalten können. Kurze Wege können Sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen und dem Auto eine Pause gönnen. So steigern Sie ganz nebenbei Ihre Fitness und körperliche Leistungsfähigkeit. Nach und nach lässt sich das Trainingsprogramm natürlich ausbauen. Der Spaziergang kann zum Lauf werden und der Einkauf mit dem Fahrrad zum Ausflug.

Achten Sie darauf, sich nicht zu überlasten. Ein leichtes Ziehen in der Muskulatur an den zwei Folgetagen nach einer sportlichen Belastung ist erlaubt und ein sicheres Zeichen für den Muskelaufbau. Wenn der Körper jedoch schmerzt und die Erholungsphase länger als 48 Stunden dauert, dann haben Sie es übertrieben und sollten lieber wieder einen Gang herunterschalten.

Wichtig ist bei jeder sportlichen Betätigung ein natürlicher und flüssiger Bewegungsablauf. Lassen Sie die Arme beim Gehen locker an den Körperseiten mitschwingen, beim Laufen sollten die Arme ungefähr im rechten Winkel geknickt den Schrittablauf unterstützen, ohne die Schultern dabei anzuziehen. Bauch und Gesäß sollten sowohl beim Gehen als auch beim Laufen möglichst angespannt sein, um Stöße auf den unteren Rücken abzudämpfen. Auf dem Fahrrad empfiehlt sich eine möglichst aufrechte Haltung mit leicht angewinkelten Armen. Das Körpergewicht sollte über den Rumpf getragen und nicht von den Schultern abgestützt werden.

Nicht zuletzt sollten Sie bei all der Betätigung auf ausreichend Schlaf und Ruhephasen achten. Denn nicht nur die Jahreszeit an sich macht uns müde, sondern auch die gesteigerte körperliche Aktivität fordert effektive Erholung, um dauerhaft Fitness aufbauen zu können.

Bei all den klugen Ratschlägen ist eines besonders wichtig: Genießen Sie die Zeit draußen und machen Sie viel von dem, was Ihnen wirklich Freude bereitet. Denn auch damit sorgen Sie für sich und Ihr Wohlbefinden.