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Gesundheits-Blog

Schwindel – der Kampf ums innere Gleichgewicht

Wer Schwindelgefühl verspürt, hat Probleme mit dem Gleichgewicht. Das steht außer Frage. Die Ursachen für den „schwankenden Boden“ sind jedoch vielfältig. Sowohl organische als auch psychische Gründe können eine Rolle spielen. Die Betroffenen sind wahrlich keine Einzelfälle. Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung haben einmal mit Schwindel zu tun. Im Alter nimmt die Anzahl sogar noch deutlich zu.

Schwindel ist ein Alarmzeichen der Nerven und des Gehirns und kann von den Betroffenen sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Es wird unterschieden zwischen drehendem und schwankendem Schwindel, dem Gefühl, nach unten gezogen zu werden oder zur Seite zu kippen. Andauernder Schwindel entspricht am ehesten dem Gefühl von Benommenheit oder Taumel.

Ein Schwindelgefühl kann durch äußere Reize wie schnelles Drehen oder einen schwankenden Untergrund kurzfristig ausgelöst werden und ist so die Antwort des Gleichgewichtssinns auf diesen Reiz. Bestimmte Krankheiten können jedoch die Funktion des Gleichgewichtssinns körperintern beeinträchtigen. Dabei handelt es sich häufig um Erkrankungen im Innenohr, wo das Gleichgewichtsorgan sitzt, oder um Störungen im Gleichgewichtszentrum im Gehirn. Infrage kommen außerdem Nervenentzündungen, muskuläre Verspannungen, Gefäßprobleme, Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselerkrankungen oder psychische Leiden wie Stress. Auch natürliche Abnutzungserscheinungen im Alter spielen eine Rolle.

Unser Gleichgewicht halten wir durch die Arbeit des vestibulären Systems, das aus dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr, den dazugehörigen Nervenbahnen und dem Gleichgewichtszentrum im Gehirn besteht. Um reibungslos zu funktionieren, müssen alle Teile des Gleichgewichtssystems insgesamt gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sein. Dazu ist es wichtig, dass der Blutfluss, der Blutdruck und das Blut selbst sowie der Stoffwechsel intakt sind. Auf Störungen und Hindernisse reagiert dieses System höchst sensibel – mit Schwindel unterschiedlicher Ausprägung.

Ebenso nimmt die Psyche auf vielschichtige Weise Einfluss. So können zum Beispiel Angst, Angespanntheit, psychische Traumata und Depressionen zu Schwindelattacken und sogar zu Dauerschwindel führen. Nicht umsonst spricht man bei psychischer Ausgeglichenheit auch von unserem inneren Gleichgewicht. Dieses zu verlieren ist ein modernes und leider auch sehr häufig auftretendes Problem im Zuge von Stress, mangelnder Bewegung oder begrenzten Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeiten.

Der Kreislauf von Anspannung, Verspannung, psychischer Belastung bis hin zum symptomatischen Schwindel kann von den Betroffenen selbst unterbrochen werden. Bewusste Ruhephasen, ausreichend körperliche Bewegung und gesunde Ernährung tragen häufig bereits zu einer Entspannung der Nerven und somit zur Besserung der Schwindelsymptome bei.
Die Vitametik kann hier eine wichtige Funktion einnehmen, da sie eine tiefgreifende und nachhaltige Entspannung der Muskulatur unterstützen kann.Finden Sie Ihre innere Mitte und bewältigen Sie den alltäglichen Hochseilakt mit Gelassenheit und viel innerem Gleichgewicht.