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Gesundheits-Blog

Weg von der Mitte – Schulter- und Armschmerzen

Schmerzen in der Schulter und im Arm kommen in so gut wie jeder Altersgruppe vor. Außerdem sind sie weitgehend geschlechtsunabhängig.

Auch die Ursachen sind vielfältig. Akute Schmerzen treten meist nach einer ungewohnten Belastung, zum Beispiel durch schweres Heben, einen Sturz oder intensives Sporttreiben, auf.

Andauernde bis hin zu chronischen Schmerzen entstehen durch langfristige Fehlbelastungen, dauerhafte Muskelverspannungen oder auch Gelenkverschleiß.

 

Unabhängig von ihrer Ursache können Schulterschmerzen das Alltagsleben deutlich beeinträchtigen. Häufig setzt sich ein Negativkreislauf in Gang und zieht weitere Beschwerden nach sich, die durch eine mögliche Schonhaltung und damit einhergehende zusätzliche Fehlbelastungen ausgelöst werden.

 

Bemerkbar machen sich die Schulterschmerzen auf unterschiedliche Weise – die Symptome variieren je nach Ursache. So kann es wehtun, wenn der Betroffene den Arm abspreizt oder seitlich hebt. Oft tritt auch ein Schmerz beim Liegen auf, sodass es für betroffene Patienten manchmal schwierig ist, eine bequeme und schmerzfreie Schlafposition zu finden. In einigen Fällen von Schulterschmerzen ist auch die Beweglichkeit des Schultergelenks merklich eingeschränkt – bis hin zur Versteifung des Gelenks.

 

Bei der großen Mehrheit der Betroffenen liegt die Ursache von Schulterschmerzen allerdings nicht im Schultergelenk selbst, sondern im gelenknahen Bereich. So können zum Beispiel zu schwache Muskeln oder Fehlstellungen die Schulterschmerzen hervorrufen. Eine chronische Verspannung der Nacken-Schulter-Muskulatur ist besonders häufig die Ursache von Schulterschmerzen. Betroffen sind meist Menschen in sitzenden Berufen, die viel mit nach vorn gebeugtem Kopf und Oberkörper arbeiten, zum Beispiel am Computer. Auch Menschen, die generell zu Verkrampfungen, Spannungskopfschmerz oder Depressionen neigen, entwickeln oft verspannungsbedingte Nacken- und Schulterschmerzen.

Gerade die Arbeit am Computer ruft das früher als „Tennisarm“ bekannte Armmuskel-Syndrom hervor, das starke Schmerzen vom Unterarm bis in den Nacken auslösen kann. Die lang andauernde und wenig abwechselnde Bewegung des Armes und der Hand an der Computermaus reizen die äußere Armsehne, die über den Knochenvorsprung am Ellenbogen läuft. Der Name dieser Schmerzerkrankung lautet deshalb mittlerweile – abhängig von der Ursache – „Mausarm“.

 

Nicht selten strahlen Verspannungen des Nackenbereichs nahe der Halswirbelsäule in Schulter und Arme aus. Dies kann sich bis hin zu einem Taubheitsgefühl in Armen und Händen auswirken.

 

Wenn Schulter- und Armschmerzen einer andauernden Verspannung der Nacken-, Schulter- oder Armmuskulatur zuzuordnen sind, ist es wichtig, die Ursache(n) für den Schmerz so gut und so schnell wie möglich zu behandeln.

 

Muskuläre, also körperliche Entspannung genauso wie psychische Ruhe sorgen dafür, dass der Kraftschwerpunkt des Körpers in dessen Mitte zurückwandert und Belastungen und Schmerzen in den Extremitäten abnehmen.

 

Die vitametische Behandlung kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten. Informieren Sie sich unverbindlich in einer Vitametik-Praxis in Ihrer Nähe.