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Gesundheits-Blog

Selbstheilung – die Kraft einer positiven Einstellung

Jede Krankheit, mit der wir uns körperlich und mental auseinandersetzen müssen, ist eine Herausforderung und in vielen Fällen eine Belastung für Körper und Seele.

 

Glücklicherweise können wir von einem weit entwickelten medizinischen Wissen und einer umfangreichen medikamentösen Versorgung profitieren, die es uns ermöglichen, viele Krankheiten schnell und sicher zu bekämpfen und in den Griff zu bekommen.

Doch auch jeder Einzelne kann selber viel für das eigene Wohlbefinden tun.

 

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man Heilungsprozesse und die eigene Gesundheit durch eine positive Einstellung fördern kann.

Ruhe und Selbstreflektion in Krisenzeiten zum Beispiel sorgen für einen niedrigeren Blutdruck und eine langsamere Herzfrequenz. Der Körper ist weniger Stresssignalen ausgesetzt und kann sich so auf die „Reparatur“ der eigentlichen Baustelle konzentrieren.

 

Eine positive Lebenseinstellung verbessert nachweislich die Lebensqualität von Patienten und folglich auch das Empfinden des eigenen (Gesundheits-)Zustands.

Die Einnahme von Medikamenten wird durch Akzeptanz und eine offene Auseinandersetzung mit dem gesundheitlichen Problem besser eingehalten, gesunde Verhaltensweisen werden gefördert und man ist eher bereit, soziale Unterstützung zuzulassen und die eigene Aufmerksamkeit auf die guten Dinge im Leben zu richten.

 

Es wurden Techniken entwickelt – zum Beispiel die NLP-Technik, das Neurolinguistische Programmieren –, um Menschen dabei zu helfen, positive Gedankenmuster zu entwickeln. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Sprache. Ziel von NLP ist es, Gedankenmuster so umzuprogrammieren, dass Menschen ihre Erlebnisse als positiv empfinden.

Unter anderem wird versucht, Verallgemeinerungen aus der eigenen Sprache zu verbannen oder positive Gefühle mit einer bestimmten Handlung zu verknüpfen, um diese Emotionen dann bewusst auslösen zu können.

Ähnlich dem indischen Mantra soll die bloße Verbalisierung einer positiven Einstellung diese schneller wahr werden lassen.

Wenn Sie sich sagen „Es geht mir eigentlich nicht so schlecht“ oder „Diese Situation bringt mich weiter“ oder „Ich weiß, dass es mir schnell wieder besser gehen wird“, liegen Ihre Chancen, diese Wünsche zu realisieren, also höher, als sie es bei einem intensiv ausgelebten Pessimismus tun würden.

 

Entscheidend ist auch, wie Sie Ihre Umwelt wahrnehmen. Nehmen Sie den freundlichen Gruß der Verkäuferin oder den Anruf eines alten Bekannten als positiv wahr oder gehen diese Ereignisse als Selbstverständlichkeiten in einem Meer aus Trübsal unter?

 

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Entwicklung einer positiven Einstellung: Helfen Sie aktiv und tun Sie Gutes! Denn wer hilft und Kraft für andere übrig hat, der wird gebraucht, der kann stolz auf sich sein und dem kann es doch gar nicht so schlecht gehen.

 

Keine noch so positive Einstellung kann wichtige Therapien ersetzen oder Krankheiten und Probleme wegzaubern. Aber der Blick über den eigenen Tellerrand kann uns häufig helfen, die guten Dinge am anderen Ende des Tisches zu sehen und schließlich auch zu erreichen. Manchmal hilft es, einfach die Hand danach auszustrecken.