Ihre Schultern tragen mehr, als Sie glauben
Manchmal sind es nicht die großen Belastungen, die wir sofort bemerken. Es sind die vielen kleinen Dinge des Alltags: Termine, Verantwortung, Zeitdruck, Sorgen, Erwartungen und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Und während wir versuchen, all das unter einen Hut zu bekommen, passiert etwas, das uns häufig gar nicht bewusst ist: Unsere Schultern ziehen sich nach oben, der Nacken wird fester und der ganze Schultergürtel scheint irgendwann unter Spannung zu stehen.
Warum unsere Schultern so schnell reagieren
Unser Körper reagiert auf Belastung nicht nur mit Gedanken und Gefühlen. Auch die Muskulatur kann sich verändern. Wenn wir unter Druck stehen, erschrecken oder uns innerlich bedroht fühlen, spannt der Körper bestimmte Muskelgruppen an. Besonders deutlich zeigt sich das häufig im Bereich von Nacken und Schultern.
Vielleicht kennen Sie das selbst: Ein schwieriges Gespräch steht bevor, Sie sitzen konzentriert vor dem Computer oder hetzen von einem Termin zum nächsten. Irgendwann bemerken Sie plötzlich: „Meine Schultern sind ja fast an den Ohren.“
Dieses Hochziehen kann Teil einer ganz natürlichen Schutzreaktion sein. Problematisch kann es werden, wenn der Körper aus dieser erhöhten Anspannung nur schwer wieder herausfindet und sich das Gefühl entwickelt, ständig „unter Spannung“ zu stehen.
Wenn Anspannung zum ständigen Begleiter wird
Eine Klientin erzählte mir einmal, dass ihre Schultern eigentlich ständig angespannt seien. Sie hatte sich so sehr daran gewöhnt, dass sie es im Alltag kaum noch wahrnahm. Erst in ruhigen Momenten fiel ihr auf, wie viel Kraft sie unbewusst aufwendete, um ihre Schultern regelrecht festzuhalten.
Genau das erlebe ich in der Praxis immer wieder: Menschen kommen mit dem Gefühl, im Schulter- und Nackenbereich einfach nicht mehr richtig loslassen zu können. Manche sagen: „Ich versuche mich zu entspannen, aber mein Körper macht nicht mit.“
Das ist ein wichtiger Punkt. Entspannung lässt sich nicht immer willentlich erzwingen. Denn unsere Muskelspannung steht in enger Verbindung mit unserem Nervensystem und dessen Reaktion auf Belastung.
Wenn der Körper wieder loslassen darf
Hier setzt die Vitametik an. Mit einem gezielten Impuls an der seitlichen Halsmuskulatur soll dem Körper ein Reiz angeboten werden, der die neuromuskuläre Entspannung unterstützen kann. Ziel ist es, muskuläre Schutzspannung zu reduzieren und dem Körper das Loslassen zu erleichtern.
Viele Klienten beschreiben die anschließende Ruhephase als besonders angenehm und nehmen ihren Körper danach bewusster wahr. Dabei geht es nicht darum, Krankheiten zu behandeln oder Heilung zu versprechen. Vitametik versteht sich als Methode der erlaubnisfreien Heilkunde und richtet den Blick auf Entspannung, Muskelspannung und das körperliche Wohlbefinden.
Vielleicht achten Sie heute einmal ganz bewusst auf Ihre Schultern. Sind sie locker und entspannt? Oder tragen Ihre Schultern gerade mehr, als Ihnen eigentlich bewusst ist?
Autor: Volker Hoffmann

