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Gesundheits-Blog

Wenn’s brummt – Formen von Kopfschmerz

Wir sollten so viele Namen für Kopfschmerzen haben, wie die Inuit Arten von Schnee kennen.

Kopfschmerzen sind ein leidiger, aber doch ständiger Begleiter von Menschen geworden, die ein modernes Leben führen. Unsere Lebensweise ist genau genommen nicht gerade nerven- und muskelfreundlich.

Deshalb leiden wir unter Sinus-Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen. Die verschiedenen Arten von Kopfschmerz beschreiben die unterschiedlich wahrgenommenen Schmerzregionen und das jeweilige Auftreten des Schmerzes als Ziehen, Klopfen, Drücken oder Spannen.

Der Spannungskopfschmerz ist – wie der Name schon sagt – häufig an Verspannungen gekoppelt, die zu Schmerzen in der Schädelmuskulatur führen. Sie treten meist flächig über den gesamten oberen Kopf oder zumindest über große Teile desselben auf. Betroffene nehmen den Spannungskopfschmerz als leicht bis mittelschwer wahr. Er geht nicht mit Übelkeit einher und wird häufig bei sanfter Bewegung, Dehnung, Entspannung und reichlich Sauerstoffzufuhr besser. Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter-, Arm- oder Rückenbereich sind meist die Auslöser für diese Kopfschmerzform.

Die Migräne hingegen lähmt Patienten während der akuten Phase manchmal völlig. Die Schmerzen treten klassischerweise über eine Gesichtshälfte auf, pulsieren stark und verursachen Übelkeit. Betroffene sind äußerst geräusch- und geruchsempfindlich und verspüren vor Beginn der Attacke eine sogenannte Aura, die sich meist als Sehstörung äußert. Ruhen und eine abgedunkelte Umgebung können die Schmerzen lindern. Der Auslöser oder die generelle Anfälligkeit für Migräneattacken ist nicht endgültig geklärt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und schildern vielfach einen hormonellen Zusammenhang.

Cluster-Kopfschmerzen treten in Episoden, die einige Wochen dauern, gehäuft auf. Es kommt dann meist täglich zu Attacken. Dabei schmerzt immer nur eine Kopfseite im Bereich der Schläfe und um das Auge herum. Weil sich die Beschwerden in einem bestimmten Zeitraum häufen, spricht man von Cluster-Kopfschmerzen. Sie werden als die stärksten primären Kopfschmerzen eingestuft, die sich durch Brennen und Stechen äußern. Sie dauern akut zwischen 15 Minuten und drei Stunden, können über Tage oder Wochen in Episoden – bei manchen mehrmals täglich – und zu gleichen Uhrzeiten auftreten, meist in den frühen Morgenstunden. Cluster-Kopfschmerzen werden von Beschwerden wie verstopfter Nase, Augenrötung, Schwitzen auf der Stirn oder einem tränenden Auge begleitet. Betroffene sind bei Attacken unruhig und verspüren durch Bewegung – anders als Migräne-Patienten – gegebenenfalls eine leichte Linderung der Symptome.

Sinus-Kopfschmerzen entstehen, wenn sich Hohlräume im Kopf – die Stirn- und Nebenhöhlen – entzünden. Der Schmerz geht in der Regel mit anderen Beschwerden einher wie zum Beispiel einer laufenden Nase und Fieber. Betroffene fühlen sich abgeschlagen und teilweise schwindelig. Der Sinus-Kopfschmerz klingt in der Regel bei Nachlassen der Ursprungssymptomatik wieder ab. Bei chronischen Gesichtshöhlenentzündungen kann er sich manifestieren. Spätestens dann sollte ein Arzt oder Heilpraktiker aufgesucht werden.

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! Zur einfacheren Lesbarkeit verzichten wir in unseren Texten auf durchgängiges Gendern mittels Stern oder Doppelpunkt oder Nennung beider Genderformen. Wir möchten betonen, dass wir verallgemeinernd formulieren und ausdrücklich alle Menschen der jeweiligen benannten Gruppe ansprechen!