• Ich liebe meinen Rücken

Gesundheits-Blog

Die Wirbelsäule – Schonen und kräftigen Sie Ihre wichtigste Stütze!

Unsere Wirbelsäule ist ein hochstabiles, detailreiches und trotzdem flexibles Meisterwerk der Natur – eigens dafür konstruiert, uns den aufrechten Gang, folglich die Freiheit unserer Hände und somit einen beispiellosen evolutionären Siegeszug zu ermöglichen.

Allerdings hatte die Natur wohl nicht mit sitzenden Tätigkeiten, Nahrungsmittelüberfluss und Dauerstress gerechnet. Denn genau das macht unserer Wirbelsäule gehörig zu schaffen: Viel Körpergewicht bei wenig Rückenmuskulatur, wenig ausgeglichene Bewegung, kaum Phasen der bewussten Ruhe und Entspannung.

 

Wenn die Wirbelsäule sich krümmt, Bandscheiben oder Wirbel hervorspringen oder die flankierende Muskulatur auf die sensiblen Nerven drückt, ist das für unseren gesamten Bewegungsapparat extrem einschränkend. Betroffene erleben äußerst schmerzhafte Episoden oder gar chronischen Schmerz, der ganze Leben bestimmen und einschränken kann.

 

Eine vorbeugende regelmäßige Stärkung des Rückens, Entlastung der Wirbelsäule und gelenkschonende Bewegung des ganzen Körpers sind die beste Prophylaxe gegen Schäden an der Wirbelsäule – immer vorausgesetzt, Sie sind bei insgesamt guter Gesundheit.

Mehr als 15 Minuten aktives Training am Tag müssen Sie für einen gestärkten Rücken und eine gestreckte Wirbelsäule nicht aufbringen. Alle übrigen rückenstärkenden Maßnahmen sollten wie selbstverständlich in Ihren Alltag und Tagesablauf integriert sein.

Eine tolle Übung für eine Kräftigung der Muskeln im Bereich der Lendenwirbelsäule ist die Brücke. Auf dem Rücken liegend heben Sie das Gesäß an, sodass ein Hohlraum entsteht. Führen Sie die Bewegung nur so weit aus, dass Sie sie völlig schmerzfrei durchführen können. Spannen Sie die Bauchmuskulatur an und legen Sie sich anschließend wieder flach auf den Rücken. Wiederholen Sie die Übung etwa 15 Mal.

Um die Rumpfmuskulatur nicht nur einseitig zu kräftigen, sollten Sie auch die Bauchmuskeln ins Training einbeziehen. Eine stabile Körpermitte entlastet gerade den unteren Rücken erheblich. Außerdem sorgt Sie für einen aufrechteren Gang, was wiederum dem Schulter- und Halswirbelbereich guttut. Sit-ups können klassisch, mit hinter dem Kopf verschränkten Armen, als auch in weniger fordernden Haltungen durchgeführt werden. Für einen Trainingserfolg sollte es nach einigen Wiederholungen schon ein wenig im Bauch ziehen.

 

Eine gerade Körperhaltung, richtiges, also seitenausgeglichenes Heben und Tragen, ausreichend Trinken und Ruhephasen schonen die Wirbelsäule außerdem und sind idealerweise selbstverständlicher Bestandteil Ihres Lebens.

Andauernder Stress, der zu geistiger und körperlicher Anspannung führt, sollte so gut es geht abgebaut werden. Am besten finden Sie hier Ihre eigene Strategie, die zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Wichtig ist, dass Sie bewusst auf die Signale Ihres Körpers hören und sich genauso bewusst entspannen und stärken.