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Gesundheits-Blog

Immer mit der Ruhe - Stress schadet dem Immunsystem

Zu viel Stress macht krank - so lautet die weitläufige Meinung. Doch wie hängen diese beiden Faktoren genau miteinander zusammen?Es ist medizinisch erwiesen, dass dauerhafter Stress die Abwehrkraft des Körpers, also das Immunsystem, schwächt.

 

Praktisch jeder kennt Stress in seinem Alltag, wenn auch in verschiedenen Arten und Ausprägungen. Starke Arbeitsbelastung im Berufsleben, familiäre Probleme, traumatische Erlebnisse – das alles sind Varianten von Stress. 

Wenn wir ein starke Anspannung empfinden, wertet unser Organismus das als Kampf- oder Überlebenssituation und schüttet das Stresshormon Cortisol aus. Dieses erhöht zwar die unspezifische Immunantwort, senkt aber die Produktion der sogenannten T-Lymphozyten, die vor allem fremde Organismen und kranke Zellen im Körper erkennen und entfernen. So kommt es zu einer kurzfristig erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen durch Viren und Bakterien. 

Bei chronischem Stress - der als solcher evolutionär gar nicht vorgesehen ist - bleibt diese Anfälligkeit offensichtlich auch über einen längeren Zeitraum bestehen.

 

Von chronischem Stress ist generell dann die Rede, wenn eine andauernde Belastung vorliegt. Sie kann körperliche oder psychische Ursachen haben oder auch eine Kombination aus beidem. 

 

Zahlreiche Untersuchungen im Bereich der Psycho-Neuro-Immunologie haben sich bereits mit der Auswirkung von Stress auf das Immunsystem befasst. Alle kamen zu demselben Ergebnis: Wer dauerhaft gestresst ist, wird eher krank, da Viren, Bakterien und Keime weniger Gegenwehr haben. Das betrifft akute Infektionen, aber auch chronische Erkrankungen und sogar Heilungsprozesse.

 

Doch wie kann man sich gegen diese Kettenreaktion des Körpers schützen?

Bei chronischem Stress ist der erste Schritt immer die Reduzierung von Belastung. Alles, was als belastend empfunden wird und abgegeben werden kann, sollte beigelegt werden – seien es freiwillige Überstunden, zu ehrgeizige, hochgesteckte Ziele im Beruf oder die ehrenamtliche Vereinstätigkeit in der Freizeit.

 

Regelmäßiger Sport, und zwar solcher, den man besonders gerne ausübt, ist ein hervorragendes Anti-Stress-Mittel. Übungen für Geist und Körper wie Yoga, Meditation, autogenes Training, Qi-Gong oder progressive Muskel-Entspannung können uns im wahrsten Sinne des Wortes das Gleichgewicht wiedergeben. 

Auch Vitametik ist eine Möglichkeit, den Körper zu entspannen somit Stress abzubauen.