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Gesundheits-Blog

Rastlos – Das macht zu wenig Schlaf mit uns

Das mit dem Schlaf ist so eine Sache. Manchmal fühlen wir uns nach fünf Stunden, als könnten wir Bäume ausreißen, und dann kommen wir nach einer lange durchschlafenen Nacht kaum aus den Federn.

Gibt es überhaupt so etwas wie eine Faustregel für ausreichend oder zu wenig Schlaf? Oder können wir vielleicht sogar zu viel schlafen?

Das Schlafbedürfnis ist grundsätzlich sehr individuell. Ein bisschen spielen auch Training und Gewohnheit eine Rolle. Menschen, die jahrelang im Schichtdienst arbeiten, erlernen praktisch das Einschlafen zur erforderlichen Zeit. Ungeübte Menschen hingegen erleben bei deutlichen Abweichungen des Einschlafzeitpunktes einen mehr oder weniger ausgeprägten Jetlag.

Tägliche – besser gesagt nächtliche – Schlafzeiten von fünf bis zehn Stunden gelten als normal. Die Spanne ist also durchaus groß.

Dauerhafter Schlafmangel, der das individuelle Schlafbedürfnis nicht erfüllt, kann krank machen.

Verminderte Hirnkapazität ist eine häufige Folge. Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit sind erste Anzeichen für Schlafmangel. Wortfindungsschwierigkeiten und Probleme bei der Bewältigung selbst alltäglicher Aufgaben und Routineabläufe sind meist die ersten offensichtlichen Anzeichen.

 

Der Schlaf ist unter anderem dazu da, über den Tag Erlebtes zu verarbeiten. Das gelingt dem Körper nur, wenn keine äußeren Einflüsse auf das Gehirn wirken, weshalb ein ausreichend langer Tiefschlaf besonders wichtig ist. In dieser Phase werden Erfahrungen, Gelerntes, motorische Fähigkeiten und Emotionen des Tages vom Gehirn sortiert und abgespeichert. So können gespeicherte Informationen, Wissen und Fähigkeiten gefestigt und später wieder abgerufen werden.

Ist die Tiefschlafphase zu kurz, kann Erlebtes und Gelerntes nicht vollständig in das Gedächtnis aufgenommen werden. Langfristig gesehen wird es somit für Menschen immer schwieriger, Dinge zu erinnern, sich Wissen anzueignen und aus Erfahrungen zu lernen.

 

Es stimmt tatsächlich: Schlafen hilft beim Abnehmen. Der Schlaf hemmt naturgemäß das Hungergefühl. In Verbindung mit einer nahezu gleich hohen Energieverbrennung in der Nacht baut der Körper während des Schlafs Kalorien ab. Deshalb ist morgens das Körpergewicht in der Regel immer niedriger als vor dem Schlafengehen. Zudem wird während des Schlafens Fett verbrannt. Mit dem Schlafmangel reduziert sich also die Fettverbrennung durch den Stoffwechsel.

Die Haut zeigt ihre Unzufriedenheit ebenfalls bereits nach ein oder zwei Nächten mit zu wenig Schlaf. Vor allem die Gesichtshaut wird blass. Augenringe, dunkle Schatten und Schwellungen treten auf.

Auch die Leistungsfähigkeit des Immunsystems leidet unter dauerhaftem Schlafmangel. Langfristig steigt nicht nur die generelle Infektanfälligkeit, sondern auch die Wahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Stresssymptomatik.

 

Entspannung, Ruhen und Erholungsphasen sind essentiell wichtig für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Gerade die Vitametik kann hierzu beitragen. Denn der vitametische Impuls gibt dem Körper die Möglichkeit, in einen Entspannungszustand zu wechseln und damit wichtige Regenerationsprozesse anzustoßen. 

Gönnen Sie sich diese Ruhe, sammeln Sie Kraft und bleiben Sie gesund!